SONDERINITIATIVE ZUM BRUSTKREBSMONAT OKTOBER – EINLADUNG ZUM MITMACHEN am 21.10.2020 16.00 Uhr

Bitte zur Lesung online anmelden:

Mit Mutmacher-Märchen dem BRUSTKREBS die Stirn bieten

Die Möglichkeiten der Krebstherapie haben sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Dabei konzentriert sich die medizinische Versorgung auf die klinischen Symptome der Krankheit. Doch was ist mit der Seele?

Hilfsangebote, die Patienten bei der emotionalen Bewältigung ihrer Erkrankung unterstützen, werden dringend benötigt. Eine innovative, ungewöhnliche Initiative ist das Angebot “Das Leben lesen” des Leipziger Vereins Haus Leben e.V.

Mutmacher-Märchen aus der Feder von Schriftstellerin Grit Kurth sollen Menschen mit Krebs helfen, Kraft zu schöpfen, Ängste zu verarbeiten und ihren Mut wieder zu finden.

Es gibt regelmäßig organisierte Lesungen des Vereins. Wer interessiert ist, kann aber auch selbst eine Lesung durchführen.

Literatur gibt Gefühlen eine Sprache. Sie kann helfen, Erlebtes zu verarbeiten, sie kann unterhalten, ablenken, Mut machen.

Herzliche Einladung zum Mitmachen

„Das Leben lesen“ ist ein von Haus Leben e.V. initiiertes Projekt.

Die Resonanz und die Begeisterung bei Patienten, Angehörigen und Onko-Teams ist bis jetzt sehr groß gewesen.

Auf Grund der Corona Pandemie haben wir ein spezielles interaktives, digitales Format entwickelt, welches Patienten ein außergewöhnliches Erlebnis beschert – ohne Corona-Risiken.

Sie können mitmachen!

Anmeldung ab sofort online möglich!

Die Lesung ist kostenfrei. Bitte zur Lesung online anmelden

Weitere Informationen erhalten sie unter:

https://www.l-iz.de/bildung/buecher/2018/08/Der-furchtsame-Schmetterling-%E2%80%93-Sieben-Geschichten-zum-Wieder-Mut-Finden-und-Das-Leben-bei-den-Hoernern-Packen-230537

https://www.youtube.com/watch?v=fanXIF19z94

Mit freundlichen Grüßen

Luisa Mantovani Löffler

Haus Leben e.V. Vorstand

MUTMACHER – BOX

Tumorpatient in Zeiten von Corona

Tumorpatienten trifft die Corona-Pandemie besonders hart. Sie sind eine Risikogruppe, die nicht nur besonderen Schutz bedürfen. Kontakte zu Familienmitgliedern, Freunden, Therapeuten und Ärzten zählen zu den essenziellen Grundbausteinen zur Bewältigung der Krankheit, da diese das Allgemeinbefinden entscheidend beeinflussen. Genau diese Bedürfnisse nach Nähe und Austausch sind in der momentanen Situation stark eingeschränkt bis unmöglich.

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Das Leben lesen

Buchlesung Haus Leben Delitzsch “Der furchtsame Schmetterling” gelesen von der Autorin Grit Kurth im DRK Kreisverband Delitzsch am 24.05.2019

Von Ulrike Dornheim:

Der Raum im Schulungszentrum des Kreisverbandes des DRK Delitzsch war mit 28 Besuchern genau richtig gefüllt. In diesem Zusammenhang möchte ich bemerken, dass die Schwestern des MVZ wahre Wunder vollbracht haben, den ansonsten nüchternen Raum in eine Lese Oase zu verwandeln. Frau Kurth hat uns 2 Märchen aus ihrem Buch und verschiedene von ihr verfassten Gedichte vorgetragen. Neben ihrer ausdrucksvollen Leseweise haben die von ihr mitgebrachten Illustration die Zuhörer in ihrem Bann gezogen. In der Pause wurde selbst gebackener Kuchen (auch hier ein besonderer Dank an das MVZ) und Kaffee angeboten. Dieser wurde kostenlos mit der Bitte um eine Spende angeboten. Durch viele kleine bis mittlere Beträge wurde unser Spendenhaus gut gefüllt. Auch wurden 7 Exemplare des „furchtsamen Schmetterlings“ verkauft. Diese wurden von Frau Kurth gern und sehr persönlich signiert. Auch hatte ich den Eindruck, dass sich Frau Kurth sehr wohl gefühlt hat und auch gern bereit ist, eine weitere Lesung bei uns durchzuführen.  .


Laufen – Meine Überlebenskonstante auch mit Krebs

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Dr. Sandra Otto – Laufen macht sie glücklich und standhaft im Kampf gegen den Krebs. (Foto: privat)

Früher verband ich Sport, insbesondere das Laufen mit Seitenstechen, Atemnot, Belustigungen, Ausgrenzungen. Ich gehörte zu der „sportlichen Elite“, die im Sportunterricht bis zum Schluss übrig blieb, wenn Mannschaftsbildungen anstanden. Irgendwie verständlich, denn für die 100 Meter Sprint in gut 18 Sekunden verdiente ich eine glatte 10. Die Skala reichte jedoch nur bis zur Note fünf (bzw. später die sechs). Einzig Schwimmen, Leistungskontrollen zu Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körpergewicht und Dauerläufe retteten mich. Durchaus schaffte ich in diesen Disziplinen sogar mal eine eins oder zwei. Damit überraschte ich nicht nur mich. Sondern auch meine Mitschüler hänselten mich mal nicht. Alles in allem blieb ich ein Sonderling, in schulischen Leistungen super, sportlich eine Niete. Gerade dies lehrte mich, frühzeitig mit mentalen Schlägen in die Magengrube und dem Alleinsein klar zu kommen. So lief ich als Teenie für mich durch die Felder, ging regelmäßig schwimmen, trainierte das Rumpfheben aus Rücken- und Bauchlage zu Hause.

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