Pflanzen in der Krebstherapie

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Rühlemann´s Kräuter- und Duftpflanzen 2015

Pflanzen können bekanntlich mehr, als schön auszusehen oder gut zu riechen. Was in unserer industrialisierten Welt lange Zeit etwas in Vergessenheit geriet, ist, dass viele Pflanzen auch in der Medizin eine Rolle spielen (könnten). Sie können ganz allgemein unser Wohlbefinden verbessern, aber auch in der Vorsorge und Therapie vieler Krankheiten eingesetzt werden, auch in der komplementären* Krebstherapie. Wer in das Thema spielerisch hineinschnuppern möchte (im wahrsten Sinne des Wortes!), ohne gleich dicke Fachbücher zu kaufen, der kann es zunächst einmal mit dem Katalog einer Gärtnerei versuchen, zum Beispiel dem von Daniel Rühlemann.

Auf über 360 Seiten werden in unterhaltsamer Form Pflanzen und – sofern sie für den Verzehr geeignet und gedacht sind – auch ihre Anwendung in der Medizin vorgestellt. Sogar für die unterstützende Anwendung in der Krebsprophylaxe und -therapie finden sich Vorschläge: Cystus, Dong-Ling-Cao, Chinesischer Fieberwein, Chinesischer Gemüsebaum, Götterbaum, Schwarze Goji-Beere, Chinesischer Knöterich und viele mehr. Entweder haben die Asiaten besonderes Glück, dass bei ihnen so viele Heilpflanzen beheimatet sind, oder sie sind stärker bereit und in der Lage, diese Wirkung auch zu erforschen, die Erkenntnisse und Traditionen anzunehmen und dieses Wissen lebendig zu halten.

Zusätzlich ermutigt uns Daniel Rühlemann, selbst ein wenig zu gärtnern, sei es im eigenen Garten, auf dem Balkon oder einfach nur mit einem kleinen Pflanztopf in der Küche. Darüber hinaus gibt es Tipps für den Umgang mit Pflanzen, Kochrezepte und ein kleines Kapitel über die richtige Zubereitung von Tee aus frischen Kräutern. Den Katalog kann man kostenlos downloaden oder für 5 EUR bestellen.

Haben wir jemanden vergessen? Dann senden Sie uns bitte eine Mail an info@hausleben.org.

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Rühlemann´s Kräuter- und Duftpflanzen 2015

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Rühlemann´s Kräuter- und Duftpflanzen 2015

* Die Bezeichnung “alternative Medizin” wird häufig missverständlich verwendet, denn oft wird “alternativ” gesagt, wenn tatsächlich “komplementär” gemeint ist. Die Bedeutung ergibt sich aus der Bezeichnung. Während komplementäre Konzepte ergänzend zur naturwissenschaftlich begründeten Schulmedizin angewendet werden, schließen alternative Konzepte die gleichzeitige schulmedizinische Diagnostik und Behandlung eigentlich aus. Gelegentlich wird auch von “supportiver Therapie” gesprochen. Gemeint ist die Unterstützung der primären (schulmedizinischen) Behandlung.

2 Kommentare

    • Redaktion

      Hallo Herr Plate, vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir befinden uns momentan in der Überarbeitung unseres Internet-Auftritts. Es ist durchaus möglich, daß im Moment nicht alles so funktioniert, wie es eigentlich sollte. Wir bitten dies zu entschuldigen und versprechen, so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen.

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