Gedanken einer Teilnehmerin am Atemtherapiekurs im Haus Leben

Atemtherapie im Haus Leben – Wie geht’s dir heute? Diese Frage heißt mich willkommen. Und was brauchst du heute? Womit genau kann ich dir in dieser Stunde helfen? Mit diesen Erkundungen beginnt Iris Schöpa unsere Atemtherapie-Runde. Wir geben Auskunft. Ich spüre, wie wichtig die Fragen von Iris nach meinem Befinden sind. Ich stelle sie mir zu selten. Ich riskiere, damit gelegentlichen Gefühlen von Ohnmacht und Angst Raum zu geben – wie kann ich, allein, damit umgehen? Und wie finde ich zur rettenden Balance zurück? Genau das kann ich in der Atemtherapie lernen: mir selbst helfen und entspannen, besser schlafen, achtsamer sein. Ein umfassendes Wohlgefühl in mir entdecken. Warum ist Atmen so wichtig? Kann nicht jeder Mensch „einfach atmen“? Atmen läuft einerseits ganz unabhängig vom Bewusstsein ab und kann andererseits leicht durch den Willen beeinflusst werden. Diese Chance möchte ich nutzen. Wann immer ich aus der Balance gerate, konzentriere ich mich: atme ein, spüre, wie das Zwerchfell die Bauchorgane massiert, atme aus, lange und ausgiebig, genieße die Pause. Ich bin im Hier und Jetzt. Atmen verbindet mich mit meiner Lebenskraft und ist der beste Weg zur Stressbewältigung. Ich bin dankbar, dass es ein Haus Leben in Leipzig gibt. Viele Helfer wie Iris Schöpa bieten Kurse an, auch Qi Gong und Tai Chi, die helfen, den Geist konzentriert auf den Atem zu richten. Ich nehme einige Angebote des Hauses wahr und lerne Menschen kennen, die wie ich ihren eigenen Weg in der Nach-Krebs-Fürsorge suchen. Wir machen einander Mut, tauschen Erfahrungen aus, geben Tipps. Jede und jeder weitere Teilnehmer ist herzlich eingeladen. C.K.

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