Achtung – Noch freie Plätze Kochkurs – am 25.11.2019 und 16.12.2019 im Haus Leben 10-13 Uhr ab 14 Uhr individuelle Ernährungsberatung

Carola Dehmel, Diätassistentin an der Paracelsusklinik Bad Elster kommt wieder zu uns, wir freuen uns sehr.

Zur Vereinfachung unserer Verwaltung bitten wir Sie, die Kursgebühr in Höhe von 15 Euro acht Tage vor dem Kurs auf folgendes Konto zu überweisen:

Konto: Haus Leben e. V., Sparkasse Leipzig
IBAN: DE22 8605 5592 1090 0349 85
Verwendungszweck: KG Kochkurs – Kursdatum
Mit dem Eingang des Geldes gelten Sie als verbindlich angemeldet.
Anmeldung und Fragen gern bei Frau Neumann unter
Tel. 0341-4 44 23 16

Hier ein Rezept von ihr zum selberkochen:

Süßkartoffel – Linsen – Curry (2 Portionen)

Zutaten:

  • 1 kl. rote Zwiebel,
  • 1 St. Ingwer (walnussgross)
  • 1 kl. Süßkartoffel (200 g)
  • 1 TL Rapsöl
  • 1 TL Currypulver
  • 50 g rote Linsen
  • 100 g Kokosmilch
  • 100 g Naturjoghurt
  • 200 mml Gemüsebrühe
  • 1/2 TL Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, 1 Spritzer Limettensaft

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Ingwer schälen und auf einer Reibe fein reiben. Die Süßkartoffel schälen und in 2 cm grosse Stücke schneiden. Das Öl in einem Topf langsam erhitzen und die Zwiebel glasig dünsten. Die Süßkartoffel zugeben und mit kurz andünsten. Das Currypulver darüber streuen und unter Wenden kurz anrösten. Die Linsen hinzufügen und unterrühren. 200 ml Gemüsebrühe und 100 ml Kokosmilch dazu gießen und unter das Curry rühren. Alles aufkochen, dann zugedeckt bei kleiner Hitze 20 – 25 min köcheln lassen, bis Süßkartoffel gar ist. Inzwischen den Joghurt mit dem Kreuzkümmel verrühren und mit Salz abschmecken, in einem verschließbaren Gefäß abfüllen und kalt stellen. Das Curry mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Limettensaft abschmecken. Beim Servieren den Joghurt zugeben.

Anmeldungen Tel.: 0341-4442316

weitere Termine 16.12.2019


Am 08. November jährt sich der Welttag für Kinder krebskranker Eltern zum 5. Mal

Am 08.11.2015 hat die gemeinnützige Beratungsstelle Flüsterpost e.V. diesen Welttag für Kinder krebskranker Eltern ausgerufen-

Das Friesennest im Haus Leben e.V. gibt es schon seit 2008!

Warum brauchen betroffene Kinder und Eltern Unterstützung?

Wenn ein Eltern- oder Großelternteil an Krebs erkrankt, verändert dies das Leben aller Familienzugehörigen und kann zunächst bei den Erwachsenen Ängste auslösen, hilflos und sprachlos machen. Insbesondere Kinder werden in dieser Situation häufig nicht ausreichend berücksichtigt. Sie fühlen sich schnell ausgeschlossen und können mit Schuldgefühlen, Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen reagieren und laufen Gefahr, traumatisiert zu werden.

Laut Robert-Koch-Institut erkranken in Deutschland rund 500.000 Menschen jährlich neu an Krebs. Ausgehend von den Daten der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister lässt sich schätzen, dass davon etwa 13 % der Männer und ca. 20 % der Frauen zwischen 20 und 54 Jahren alt sind. Darunter erkranken alleine 69.000 Frauen mit Brustkrebs, der häufigsten Krebserkrankung bei Frauen.

Laut Schätzungen der Deutschen Krebshilfe erleben in Deutschland jährlich bis zu 200.000 Kinder unter 18 Jahren, dass ein Elternteil an Krebs erkrankt. Eine statistische Erfassung dieser Kinder durch das deutsche Krebsregister gibt es bisher nicht!

Die wenigen existierenden wissenschaftlichen Untersuchungen, vor allem aus dem anglo-amerikanischen Ausland, deuten darauf hin, dass zum einen die Lebenssituation und Entwicklung der betroffenen Kinder durch dieses familiäre Ereignis wesentlich beeinflusst werden. Zum anderen fühlen sich die erkrankten Eltern sowie das medizinische Fachpersonal im Hinblick auf kindgerechte differenzierte krankheitsvermittelnde Kommunikation mit den Kindern hilflos und überfordert!

An der University Medical Center in Groningen untersuchten Forscher Jugendliche, nachdem bei Vater oder Mutter Krebs diagnostiziert wurde. Vier Monate nach dieser Mitteilung wies fast jeder dritte der Heranwachsenden Stresssymptome auf, nach sechs Monaten waren es noch 16 Prozent und nach einem Jahr schließlich noch 14 Prozent. In der Studie heißt es:

Die Stresssymptome können bei längerem Anhalten zu einer post-traumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen, einem Krankheitsbild, das sich durch vielfältige Symptome wie etwa Alpträume, große Traurigkeit oder Schuldgefühle äußert.“ (Huizinga, 2005)

Laut Untersuchungen an der Uniklinik Hamburg-Eppendorf zeigen 30 – 50 % der mitbetroffenen Kinder Verhaltensauffälligkeiten.

Professionell präventiv begleitete Kinder zeigen signifikant weniger klinische Symptome (Romer & Haagen 2007 sowie Haagen & Möller 2014).

Der deutsche Kinder- und Jugendpsychiater Peter Riedesser beobachtete 1999 u.a. folgende „Hauptsymptome einer dysfunktionalen Bewältigung bei Kindern chronisch kranker Eltern“, wie z. B. Kinder krebskranker Eltern:

  • regressive Symptome (z.B. Daumenlutschen, Trennungsangst, Einnässen
  • Konzentrations- und Lernstörungen
  • Angstsymptome
  • depressive Symptome mit/ohne Suizidalität
  • Überanpassung („pathologische Unauffälligkeit“)

Die psychische und soziale Entwicklung der Kinder kann dadurch erschwert und nachhaltig geschädigt werden!

Das offene, ehrliche und altersgemäße Gespräch zwischen Erwachsenen und Kindern hilft, die „Familiendiagnose Krebs“ gemeinsam zu bewältigen, beim Leben mit der Krankheit oder bei Abschied und Trauer. Dies kann möglichen Verhaltensauffälligkeiten, psychischen oder psychosomatischen Reaktionen, Traumatisierungen und chronischen Erkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entgegenwirken!

Betroffene Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene brauchen eine Lobby in Deutschland! Auch das bundesweite Netzwerk „Interessensgruppe Kinder krebskranker Eltern“, (organisiert über die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie) setzt sich dafür ein. Wir brauchen weit mehr Fachberatungsstellen, die von den Krankenkassen regelfinanziert werden! Bisher sind die meisten spezialisierten Unterstützungsangebote von Spenden abhängig. Das muss sich in naher Zukunft ändern, damit die professionelle Beratung und Begleitung für betroffene Familien langfristig gesichert ist!

Das Friesennest im Haus Leben Leipzig betreut seit 2008 Kinder und Jugendliche aus der Region Leipzig in allen Phasen der Krebserkrankung ihrer Eltern. Bei uns finden sie einen psychologisch und therapeutisch gestalteten Zufluchts- und Bewältigungsort für ihre Fragen, Hoffnungen, Bedürfnisse, Trauer und Ängste, betreut von einem Team spezialisierter Psychologen, Therapeuten und Sozialarbeiter:

  • Einzelgespräche
  • Familiengespräche
  • Kunsttherapie für Kinder und Jugendliche
  • Gruppen für Kinder

Haus Leben e.V., Friesenstr. 8, 04177 Leipzig Wir sind gerne für Sie da Tel: 0341-4442316

25 – Jahre Max Bögl Leipzig

25 – Jahre Max Bögl am Standort Leipzig und wir durften dabei sein!
Das seit 1929 als Familienunternehmen geführte renommierte Bauunternehmen Max Bögl feierte im September, am Standort Leipzig sein 25jähriges Jubiläum. Im Zuge der Wiedervereinigung erweiterte das Unternehmen im Jahr 1990 seine Geschäftstätigkeit auf das Gebiet der neuen Bundesländer. Begonnen mit zunächst 8 Mitarbeitern, bauten sowohl die „Bögler“ der ersten Stunde als auch die heutigen Mitarbeiter den Standort Leipzig mit viel „Pioniergeist“ und Einsatz auf. Heute arbeiten hier 90 Mitarbeiter der Sparten Hochbau, Infrastruktur, Parkhausbau und Windkraftanlagen.
Rund um die Jubiläumsfeierlichkeiten bat die Unternehmensführung ihre zahlreichen Gratulanten und Gäste auf Blumen und Geschenke zu verzichten. Stattdessen bat man um Spenden für den gemeinnützigen Verein Haus Leben. Dieser kümmert sich seit Jahren um die Betreuung und Begleitung von Krebskranken und ihrer Angehörigen. Gern nutzten die Vorstandsmitglieder des Vereins Michaela Bax und Volker Große die Gelegenheit, den rund 250 Gästen im Festzelt der Firma Max Bögl die Arbeit des Vereins persönlich vorzustellen. Die offizielle Übergabe des Spendenschecks erfolgte anschließend anlässlich des 7. Pink Shoe Days – eine Aktion des Vereins Haus Leben gegen Brustkrebs – auf dem Leipziger Augustusplatz.
Die Spenden in Höhe von insgesamt 6.300 Euro sollen insbesondere für das Friesennest Verwendung finden. Hier begleitet ein professionelles Team aus Therapeuten, Ärzten, Kunsterziehern, Familien, in denen ein Elternteil an Krebs erkrankt ist.
Wir sagen herzlichen Glückwunsch und Danke für dieses großartige Engagement!

Scheckübergabe

Yehudi Menuhin Live Music Now Konzert am 3.9.2019 15.30 Uhr im Haus Leben

Musik heilt, Musik verbindet, Musik bringt Freude

Live Music Now vereint soziales Engagement und die Förderung junger, besonders talentierter Musiker.

1977 gründete Yehudi Menuhin mit der Überzeugung, dass Musik auch Therapie ist, den Verein und wollte damit  auch die Musik zu den Beladenen und Benachteiligten dieser Welt tragen, Menschen, die aufgrund ihrer Lebensumstände keine Konzerte besuchen können.

In Leipzig gibt es den Verein seit 2010. Seitdem veranstaltet Live Music Now Leipzig ca. 50 kostenlose Konzerte im Jahr und fördert mehr als 70 junge Musiker.

Wir danken dem Leipziger Verein für die Organisation dieses Konzertes in unserem Hause.

Gedanken einer Teilnehmerin am Atemtherapiekurs bei Frau Iris Schöpa im Haus Leben e.V.

Atemtherapie im Haus Leben – Wie geht’s dir heute? Diese Frage heißt mich willkommen. Und was brauchst du heute? Womit genau kann ich dir in dieser Stunde helfen? Mit diesen Erkundungen beginnt Iris Schöpa unsere Atemtherapie-Runde. Wir geben Auskunft. Ich spüre, wie wichtig die Fragen von Iris nach meinem Befinden sind. Ich stelle sie mir zu selten. Ich riskiere, damit gelegentlichen Gefühlen von Ohnmacht und Angst Raum zu geben – wie kann ich, allein, damit umgehen? Und wie finde ich zur rettenden Balance zurück? Genau das kann ich in der Atemtherapie lernen: mir selbst helfen und entspannen, besser schlafen, achtsamer sein. Ein umfassendes Wohlgefühl in mir entdecken. Warum ist Atmen so wichtig? Kann nicht jeder Mensch „einfach atmen“? Atmen läuft einerseits ganz unabhängig vom Bewusstsein ab und kann andererseits leicht durch den Willen beeinflusst werden. Diese Chance möchte ich nutzen. Wann immer ich aus der Balance gerate, konzentriere ich mich: atme ein, spüre, wie das Zwerchfell die Bauchorgane massiert, atme aus, lange und ausgiebig, genieße die Pause. Ich bin im Hier und Jetzt. Atmen verbindet mich mit meiner Lebenskraft und ist der beste Weg zur Stressbewältigung. Ich bin dankbar, dass es ein Haus Leben in Leipzig gibt. Viele Helfer wie Iris Schöpa bieten Kurse an, auch Qi Gong und Tai Chi, die helfen, den Geist konzentriert auf den Atem zu richten. Ich nehme einige Angebote des Hauses wahr und lerne Menschen kennen, die wie ich ihren eigenen Weg in der Nach-Krebs-Fürsorge suchen. Wir machen einander Mut, tauschen Erfahrungen aus, geben Tipps. Jede und jeder weitere Teilnehmer ist herzlich eingeladen. C.K.